Unentdeckte Wunschberufe – der Girls´Day und Boys´Day 2017

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 27. April 2017

Unentdeckte Wunschberufe  – der Girls´Day  und  Boys´Day 2017 Michaela wird Mechatronikern, Stephan macht eine Ausbildung zum Altenpfleger.  Warum auch nicht? Seit 2001 gibt es den Girls‘Day, später ist der Boys´Day hinzugekommen. Allein am Girls´Day haben bis jetzt circa 1,7 Millionen Mädchen teilgenommen. An diesem Tag öffnen Betriebe und Unternehmen für junge Frauen ihre Türen: Mädchen schnuppern in Berufe aus Technik und Informatik, aus Ingenieur- und Naturwissenschaften und erleben Handwerk hautnah. Junge Männer erproben sich am Boys´Day in den Bereichen Pädagogik, Soziales, Erziehung, Pflege sowie medizinische Versorgung. Am 27. April, dem bundesweiten Girls´Day und Boys´Day 2017, engagiert sich die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit zahlreichen Aktionen. So öffnet zum Beispiel das IT-Systemhaus der BA, welches für den Betrieb und die Weiterentwicklung einer der größten IT-Landschaften Deutschlands verantwortlich ist, seine Türen. Insgesamt 17 junge Mädchen werden diese Chance nutzen und unter Anleitung von Auszubildenden und Facha usbildern des IT-Systemhauses eine eigene Website programmieren. Außerdem lernen die Schülerinnen, aus welchen Teilen einer der 160.000 Computer der BA besteht und bauen ihn selbst zusammen.

Die Jugendlichen haben die Chance, in ihnen schlummernde Talente und neue Berufsfelder zu entdecken.

Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit: „Eine gute und nachhaltige Berufs- und Studienwahl ist entscheidend für einen erfolgreichen Einstieg ins Erwerbsleben. Gute berufliche Bildung schützt außerdem wirksam vor Arbeitslosigkeit. Wir wollen die Jugendlichen künftig bei diesem richtungsweisenden Prozess noch besser unterstützen: Wir beginnen mit unserem Beratungsangebot bereits in den achten Klassen an allen allgemeinbildenden Schulen, in den 12. Klassen der gymnasialen Oberstufen und an den berufsbildenden Schulen. Außerdem engagieren wir uns aktiv in der „Nationalen Kooperation für eine klischeefreie Beratung“ von jungen Menschen – für eine Berufswahlentscheidung frei von Geschlechterklischees.“

Auch die Eltern sollen am Girls´Day und Boys´Day ermuntert werden, gemeinsam mit ihrer Tochter oder ihrem Sohn über Berufe nachzudenken, die sie vorher noch nicht in Betracht gezogen haben.

Alle Aktionen der Arbeitsagenturen vor Ort und weitere Informationen zum 27. April finden Sie unter http://www.girls-day.de und http://www.boys-day.de.

Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter www.ba-audio.de.

 

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Bundesagentur für Arbeit
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Ab Januar 2017 werden Kindergeld und Kinderzuschlag erhöht

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 27.12.2016

Ab Januar 2017 werden Kindergeld und Kinderzuschlag erhöht

Das Kindergeld wird mit dem Jahreswechsel um monatlich 2 Euro angehoben. Damit werden für das 1. und 2. Kind jeweils 192 Euro pro Monat Kindergeld gezahlt, für das 3. Kind 198 Euro pro Monat. Ab dem 4. Kind steigt das Kindergeld auf 223 Euro pro Monat. Die Auszahlungsbeträge werden für das Kindergeld automatisch angepasst und ab Januar 2017 ausgezahlt. Die Kindergeldberechtigten selbst müssen dazu nichts mehr veranlassen.

Auch der Kinderzuschlag steigt um bis zu 10 Euro auf dann maximal 170 Euro monatlich je Kind.

Kinderzuschlag können  Elternpaare und Alleinerziehende unter gewissen Voraussetzungen für ihr unter 25 Jahre altes Kind erhalten. Dazu gehört  z. B., dass dieses unverheiratet ist, in ihrem Haushalt lebt, sie für dieses Kind Kindergeld erhalten und weitere Anspruchsvoraussetzungen (wie z. B. Mindesteinkommensgrenze, Höchsteinkommensgrenze) erfüllt sind. Ein gesonderter Antrag ist nötig.

Zusammen mit der bereits durchgeführten Erhöhung des Wohngeldes und der ab Januar beschlossenen Erhöhung des Kinderzuschlages besteht für Familien mit geringem Einkommen damit eine größere Chance, künftig nicht mehr auf Leistungen vom Jobcenter angewiesen zu sein.

Ein ausführliches Beratungsgespräch zum Thema Kinderzuschlag bieten die Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit vor Ort an. Termine können unter der kostenlosen Servicenummer 0800 4 5555 30 vereinbart werden. Weitere Informationen, Merkblätter und Vordrucke stehen im Internet unter www.familienkasse.de zur Verfügung.

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Das ändert sich ab Januar 2017: Bezieher von Arbeitslosengeld I und Arbeitslosengeld II werden durch Agenturen für Arbeit betreut

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 19. Dezember 2016

Das ändert sich ab Januar 2017: Bezieher von Arbeitslosengeld I und Arbeitslosengeld II werden durch Agenturen für Arbeit betreut

Mit dem 9. SGB II-Änderungsgesetz erhalten Personen, die neben Arbeitslosengeld I auch Arbeitslosengeld II beziehen (sogenannte Aufstocker), ab 01. Januar 2017 alle Leistungen der aktiven Arbeitsförderung durch die für sie zuständige Agentur für Arbeit. Die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes (insbesondere die Regelungen zur Bedarfsgemeinschaft) werden weiterhin vom Jobcenter gezahlt.

Die organisatorische Umstellung wird von der Agentur für Arbeit in Abstimmung mit dem Jobcenter vorgenommen. Die derzeit knapp 80.000 Kundinnen und Kunden selbst müssen nichts unternehmen. Ab Januar 2017 wenden sie sich dann bei persönlichen Änderungen (neue Anschrift, Arbeitsaufnahme, etc.) an ihre jeweilige Agentur für Arbeit. Sofern erforderlich gibt die Agentur für Arbeit die Information auch an das Jobcenter weiter. Sämtliche Anträge (z. B. auf Erstattung von Bewerbungs- und Reisekosten) bearbeitet künftig die Agentur für Arbeit.

Alle betroffenen Kundinnen und Kunden erhalten baldmöglichst eine Einladung zu einem Termin in der Agentur für Arbeit, bei dem alles Weitere besprochen wird. Die Einladungen werden automatisch verschickt.

Bei Fragen können sich die Kundinnen und Kunden schon jetzt an ihre jeweilige Agentur für Arbeit wenden. Diese ist unter der bundesweit einheitlichen gebührenfreien Telefonnummer 0800 4 5555 00 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) erreichbar.

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Benchlearning – Erfolgreiche Kooperation bringt europäische Arbeitsmarktservices voran

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 15. Dezember 2016

Benchlearning – Erfolgreiche Kooperation  bringt europäische Arbeitsmarktservices voran

Die öffentlichen Arbeitsmarktservices in Europa haben sich vor rund zweieinhalb Jahren in einem sehr aktiven Netzwerk (Public Employment Services) zusammengeschlossen. Bis September 2016 führte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit Frank-J. Weise den Vorsitz im PES-Netzwerk. Der neue Vorsitzende und Chef der flämischen Arbeitsverwaltung Fons Leroy war heute gemeinsam mit Stefan Olsson von der EU-Kommission zu Gast beim Verwaltungsrat der BA in Nürnberg.

Bilanziert wurden dabei die bisherigen Ergebnisse der innereuropäischen Zusammenarbeit. Im Mittelpunkt dieser Kooperation steht das Projekt Benchlearning. Ziel von Benchlearning ist es, die Arbeit der nationalen Arbeitsmarktservices durch eine internationale Expertenkommission zu analysieren und auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse zu verbessern. Kern ist der Austausch guter Ansätze innerhalb Europas, um dadurch die Beratung, Vermittlung und gezielte Förderung von Arbeitsuchenden auf den jeweiligen Arbeitsmärkten zur erreichen und einen Beitrag zum Abbau der Arbeitslosigkeit in Europa zu leisten.

Fons Leroy betonte: „Benchlearning wurde in den letzten beiden Jahren erfolgreich eingeführt. In den öffentlichen Arbeitsmarktservices aller Mitgliedstaaten wurden vor Ort Assessments durchgeführt. Dabei wurden zahlreiche Beispiele guter Praxis identifiziert – von diesen lernen die Arbeitsmarktservices im aktiven Austausch. Außerdem erhielt jeder Arbeitsmarktservice ein individuelles Feedback, darunter konkrete Empfehlungen für die Weiterentwicklung. Die vertrauensvolle und offene Zusammenarbeit und das aktive Voneinander-Lernen ist dabei der Schlüssel zur Leistungssteigerung der PES.“ „Dies ist ein Vorzeigeprojekt innereuropäischer Zusammenarbeit“ unterstrich der amtierende Verwaltungsratsvorsitzende Peter Clever. „Daher unterstützen wir das Netzwerk und seine Initiativen ausdrücklich“.

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BA warnt vor gefälschten E-Mails

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 07. Dezember 2016

BA warnt vor gefälschten E-Mails

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt vor gefälschten E-Mail-Nachrichten mit Schadsoftware

Internet-Nutzer können gefälschte E-Mails mit schädlichen Anlagen oder Links erhalten. Diese E-Mails können mit vertrauenswürdig erscheinender Absender-E-Mailadresse (z.B. der Bundesagentur für Arbeit – BA) übermittelt worden sein und / oder sich auf Stellengesuche / Stellenangebote in der JOBBÖRSE der BA beziehen.

Die BA weist ausdrücklich darauf hin, dass sie in keinerlei Zusammenhang mit derartigen E-Mails steht. Sie rät daher, verdächtige E-Mails ungelesen zu löschen.

Im Anhang der E-Mails befinden sich oftmals Office-Dokumente oder PDF-Dokumente, die Schadsoftware beinhalten. Wenn ein solcher Dateianhang geöffnet wird, verschlüsselt sich das gesamte IT-System mit allen darauf befindlichen Daten. Derzeit wird für solchen E-Mails das offizielle Logo der BA zum Aktivieren der Schadsoftware missbräuchlich verwendet.

Vorsicht ist geboten bei der Aufforderung zur Öffnung unbekannter Dateien, die entweder als Anhang der E-Mail direkt beigefügt sind oder alternativ über das Anklicken eines Links zum Download auffordern.

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