Computerbranche: Auswirkungen von K.I. und Maschinellem Lernen auf die Jobbörse

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen bieten nicht nur für Fachkräfte im Bereich IT und Computersicherheit große Karrierechancen. Die Auswirkungen der sich weiter entwickelnden Technologien haben auch Einfluss auf Jobs, Gehälter und Karriere-Möglichkeiten vieler weiterer Branchen. Künstliche Intelligenz kann Arbeitskosten senken, Stellenabbau nach sich ziehen – aber auch neue Karrierewege eröffnen. Eine Übersicht darüber, wie K.I. und maschinelles Lernen die Jobbörse in der näheren Zukunft beeinflussen werden. Und warum Arbeitnehmer sich nicht zu sorgen brauchen.

Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz

Ein großer Stichpunkt an der Jobbörse ist, neben der künstlichen Intelligenz, das maschinelle Lernen. Letzteres bezeichnet den Erwerb neues Wissens durch ein künstliches, also auf Programmcode basierendes, System. Mithilfe von selbstlernenden Algorithmen verbessert das Programm mit jedem Versuch seine Effizienz und führt Aufgaben immer besser durch. Hierdurch können Zusammenhänge erkannt und Vorhersagen getroffen werden, was besonders bei sehr komplexen Aufgaben (dem Erkennen von Mustern oder der Predictive Maintenance, sowie in der Medizin) zum Tragen kommt.

In Zukunft wird es Computern beispielsweise möglich sein, anstelle von Architekten Häuser und Wohnungen zu entwerfen. Auch im Bereich digitaler Währungen kommt maschinelles Lernen zum Einsatz: Der Finanzmarkt ist bereits in der Vergangenheit durch digitale Coins umgewälzt worden, in der Zukunft wird sich die Jobbörse beim Thema Finanzen weiter ändern. Intelligente Roboter wie Bitcoin Trader ermöglichen es den Anlegern inzwischen, automatisiert Kryptowährungen zu kaufen und verkaufen. Dafür bedienen die Programme sich einem vorausschauenden Algorithmus, welcher minimale Schwankungen im Kurs voraussagt und daraufhin kauft oder verkauft. Und selbstverständlich winken in diesem Bereich in der Zukunft viele neue, gut bezahlte Stellen.

Überflüssig werden die menschlichen Arbeitskräfte durch all diese Veränderungen jedoch nicht werden; die Stellen auf dem Arbeitsmarkt werden sich lediglich verlagern. Routinearbeiten können in Zukunft von Computern übernommen werden, Experten in allen genannten Gebieten werden aber auch weiterhin benötigt. Für den Jobmarkt bedeutet dies eine steigende Wichtigkeit von Weiterbildungen in allen Bereichen. Da Routineaufgaben immer öfter von künstlicher Intelligenz übernommen werden können, steigt der finanzielle Wert von kreativem Gedankengut und innovativer Eigenarbeit. Hier empfiehlt sich der Besuch von Karriere-Events, Jobmessen und ähnlichen Veranstaltungen, bei denen das eigene Karriere-Netzwerk vertieft werden kann und sich Möglichkeiten für Zusatzqualifikationen bieten.

Arbeitskostensenkung und Gehaltsentwicklung

Beim Gehaltsvergleich sollten Arbeitnehmer dies alles im Gedächtnis behalten. Denn wichtig ist die langfristige Gehaltsentwicklung innerhalb einer Branche. Unter Umständen ist Recherche angebracht bei der Frage, wie stark künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen den gewählten Karriereweg in Zukunft beeinflussen könnten. Konkrete Prognosen sind allerdings nur schwer für spezifische Branchen zu treffen – die exakte Entwicklung, sowie die Entdeckung neuer Anwendungsgebiete für K.I. und maschinelles Lernen vorauszusagen, ist kaum möglich. Durch die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz könnten die Arbeitskosten in den kommenden Jahren um 18 bis 33 Prozent sinken, verschiedene Branchen werden auch unterschiedlich stark von der Entwicklung betroffen sein.

Fazit

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen werden die Jobbörse in Zukunft spürbar verändern. Karrieren im Bereich Computerwissenschaft und Computersicherheit werden daher noch lukrativer, gleichzeitig müssen Arbeitnehmer die Einflüsse der digitalen Entwicklungen auf ihr Gehalt stets genauestens im Auge behalten. Durch das Aufkommen der hier beschriebenen Technologien ergeben sich Risiken, aber auch Chancen an der Jobbörse. Diese gilt es zu nutzen und von den sich verändernden Umständen zu profitieren.

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