BLOG | kanzlei-job.de

Hochschul-Recruiting Lebensmittelbranche: Wo Dr. Bouillon auf Jobsuche geht

Gerhard Kenk Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Der Bachelor-Abschluss ist in der Tasche, die Doktor-Arbeit in trockenen Tüchern. Und schon steht die nächste Hürde auf der Karriereleiter parat: Wo finden Absolventen der Ernährungswissenschaften oder der Lebensmitteltechnologie die passenden Karrierechancen? Wo sollten Arbeitgeber ihr Stellenanzeigen platzieren, um ihren Wunschkandidat Dr. Bouillon oder andere High-Potentials anzusprechen?

Die Ergebnisse der Nutzerumfrage von Jobbörsen-Kompass.de liefern dazu passende Antworten. Jobsuchende haben seit April 2016 über 15.000 Bewertungen zu fast 800 Jobbörsen abgegeben. Die Ergebnisse können nun von Arbeitgebern, Recruitiern und Bewerbern uneingeschränkt eingesehen werden und für die Einstellungs- und Bewerberkampagnen genutzt werden.

Slow Food für Geniesser – industrielle Lebensmittelproduktion für Otto Normalverbraucher

Die industrielle Lebensmittelproduktion entwickelt sich immer mehr zu einer Branche, in der Studiengänge in Ernährungswissenschaften oder Lebensmitteltechnologie immer wichtiger werden. Sogar das Reinheitsgebot für Bierbrauer aus dem Jahr 1516 reicht nicht mehr aus, um den Brauprozess jenseits der klassischen Zutaten von Hopfen, Hefe, Malz und Wasser in Einklang mit den modernen Anforderungen und den Wettbewerbsbedingungen im heiß umkämpften Markt der nationalen Biermarken und dem trendigen „Craft-Beer“ der Handwerksbrauereien in Übereinstimmung zu bringen.

Es ist sicherlich kein Zufall, dass gerade in Weihenstephan, Sitz einer der größten bayerischen Bierbrauer, an der dortigen Universität die Studiengänge für Lebensmitteltechnologie einen hohen Stellenwert haben.

Kurzprofil: Studiengang Lebensmitteltechnologie an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Abschlussgrad: Bachelor of Science
Regelstudienzeit: 7 Semester
Unterrichtssprache: Deutsch
Studienort: Weihenstephan
Studienbeginn: Wintersemester
Zulassungsbeschränkung: Ja

Studieninhalt

Die Lebensmitteltechnologie befasst sich mit physikalischen, chemischen, mikrobiologischen, prozesstechnischen, juristischen und betriebswirtschaftlichen Aspekten der Produktion von Lebensmitteln. Sie stellt daher eine interdisziplinäre Ingenieurwissenschaft dar. Entsprechend breit angelegt sind die Studieninhalte, aber auch die späteren beruflichen Möglichkeiten.

Sie lernen nach den naturwissenschaftlichen, mathematischen und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen die Vielzahl der Prozesse der industriellen Lebensmittelherstellung in verschiedenen Branchen kennen. Durch praktische Lehrveranstaltungen und Exkursionen werden Sie darin gefördert, lebensmitteltechnologische Prozesse zu planen, zu steuern und zu überwachen, Produkte und Anlagen zu konzipieren und zu entwickeln, sowie Anlagen zu betreiben. Unterstützend wirkt dabei das Praxissemester, das in einem industriellen Betrieb abzuleisten ist.

Durch ein breites Angebot an Wahlpflichtmodulen können Sie nach Neigung und persönlichen Zielvorstellungen Branchen- oder Aufgabenkompetenzen vertiefen.

 

Recruiter High-Noon: Der Kopf-an-Kopf Vergleich

banner_foodjobsWenn es zum Kopf-an-Kopf Vergleich bei der Medienplanung der Recruiter kommt, helfen einige ausgewählte Kennzahlen bei der Entscheidung über die Platzierung von Stellenanzeigen. Aber auch für Jobsuchende, die eine Karriere in der Lebensmittelbranche anstreben, sind solche Informationen wichtig. Sie verhindern, dass sich Kandidaten bei der Suche nach Jobs im Jobbörsen-Dschungel verirren oder gar spannende Karrierechancen übersehen.

Kennzahlen foodjobs.de LZjobs.de
Anzahl Bewertungen 219 125
Zufriedenheit 6,03 5,54
Suchqualität 5,93 5,42
Weiterempfehlungsquote 0,98 0,93
Anzahl Stellenanzeigen 256 86
Monatliche Reichweite (Visits) 28.500 13.100

logo_lz-jobs_dfvDie Ergebnisse der Jobbörsen-Kompass-Umfrage über die Nutzerzufriedenheit der Bewerber zeigen wichtige Unterschiede der Spezialjobbörsen für die Lebensmittelbranche auf. Zwei Spezial-Jobbörsen, nämlich foodjobs.de und LZjobs.de der Lebensmittel-Zeitung werden im folgenden nähern untersucht.

Altersstrukur

Bei foodjobs.de sind die Altersgruppen zwischen 19 und 30 Jahren schwerpunktmässig vertreten, während die Altersgruppe der 41-50jährigen bei LZjobs.de überwiegen.

Altersstruktur foodjobs.de

chart_jk_altersstruktur_foodjobs_2016_10_17

Altersstruktur LZjobs Lebensmittel-Zeitung

chart_jk_altersstruktur_lzjobs_2016_10_17

Berufsstatus

Jobsuchende, die für foodjobs.de eine Zufriedenheitsbewertung abgegeben haben, sind überwiegend Studenten bzw. Absolventen, an zweiter Position liegen Fachkräfte, gefolgt von Führungskräften. Bei LZjobs.de überwiegen eindeutig Umfrageteilnehmer mit einem Berufsstatus als Fachkraft und als Führungskraft.

Berufsstatus foodjobs.de

chart_jk_berufsstatus_foodjobs_2016_10_17

Berufsstatus LZjobs Lebensmittel-Zeitung

chart_jk_berufsstatus_lzjobs_2016_10_17

Umzugsbereitschaft

Sieht man einmal von der Brauereiwirtschaft ab, sind die Unternehmensstandorte der Lebensmittelproduzenten in den Ländern der Bundesrepublik nicht gleichmässig verteilt. Regionale Schwerpunkte (Milchwirtschaft, Käsereien oder Fleischfabriken) sind bei der Standortwahl der Beschäftigten wichtig. Die Umzugsbereitschaft der Bewerber ist ein wichtiger Indikator, wenn es um die Stellenbesetzung in attraktiven Standorten geht.

Die Nutzerumfrage stellte den Bewerbern folgende Frage zur Mobilität bzw. Umzugsbereitschaft: Würden Sie bei einem Jobangebot den Wohnort wechseln? Die Antwortmöglichkeiten waren (1) Kommt für mich gar nicht in Frage, (2) Nur innerhalb meines derzeitigen Bundeslandes, (3) Ja, ich bin landesweit mobil oder (4) Ja, ich würde auch im Ausland arbeiten.

Bei foodjobs.de ist der Anteil der Umfrageteilnehmer, die aus persönlichen Gründen standortgebunden sind, mit 13,8% relativ niedrig. Innerhalb des derzeitigen Bundeslandes könnten sich knapp ein Drittel (30,9%) einen Umzug vorstellen, die bundesweite (27,6%) und die internationale Umzugsbereitschaft (27,6%) verdeutlichen, dass Nutzer des foodjobs.de Karriereportals mit über 50% sehr mobil sind.

Nutzer von LZjobs.de sind bei der bundesweiten bzw. internationalen Umzugsbereitschaft ähnlich mobil, über die Hälfte der Bewerber könnten sich einen Standortwechsel vorstellen. Weniger flexibel sind knapp ein Viertel der Nutzer von LZjobs.de, 23,4% gaben an, dass ein Wohnortwechsel für sie überhaupt nicht in Frage kommt.

Umzugsbereitschaft foodjobs.de

chart_jk_umzugsbereitschaft_foodjobs_2016_10_17

Umzugsbereitschaft LZjobs Lebensmittel-Zeitung

chart_jk_umzugsbereitschaft_lzjobs_2016_10_17

Der Königsweg zu den Kandidaten

Die aktuellen Ergebnisse der Jobbörsen-Kompass-Umfrage liegen nun vor und stehen für alle Arbeitsmarktteilnehmer (Recruiter, Bewerber, Jobbörsen-Betreiber) uneingeschränkt und kostenlos zur Verfügung. Momentan stellen über 15.000 Bewertungen zu Jobbörsen einen umfangreichen Fundus für die Analyse der Jobbörsen-Profile und die Präferenzen der Jobsuchenden dar. Mit knapp 40 ready-to-use Analyse-Tools steht ein Instrumentarium zur Verfügung, um den Dschungel der Jobbörsen in Deutschland übersichtlicher zu machen. Insbesondere für Recruiter bietet der „Königsweg zu den Kandidaten“ eine Entscheidungsgrundlage für die Platzierung von Stellenanzeigen in den richtigen Jobportalen. Entscheidend ist nicht mehr das Bauchgefühl der Recruiter oder die Rabattstaffeln der Anzeigenverkäufer, sondern das fakten-basierte Wissen, wo die Stellenanzeige auf die richtigen Kandidaten trifft. Das hilft, Streuverluste zu reduzieren, die Qualität der Bewerbungen zu verbessern und letztlich die Besetzung offener Vakanzen zügiger umzusetzen.

Die Ergebnisse und die Analytic-Tools sind hier verfügbar: http://jobboersen-kompass.de/ergebnisse

Der Kern der Ergebnisanalyse ist die Analyse „Der Königsweg zu den Kandidaten“:

http://jobboersen-kompass.de/prog/jk_dbd_BW_01_Touchpoints/Touchpoints_dashboard.php.

picture_road_c_600

Über den Jobbörsen-Kompass

Der Jobbörsen-Kompass ist ein Bewertungsportal für Online-Jobbörsen im Internet. Unter www.jobboersen-kompass.de bringen die hier gesammelten Kandidaten- und Arbeitgeber-Bewertungen Licht in das Dunkel der richtigen Jobbörsen-Auswahl für Arbeitgeber und Jobsucher. Angelegt als Dauerumfrage ist es das erklärte Ziel des Portals für mehr Transparenz in einem manchmal schwer überschaubaren Markt zu sorgen. Betreiber und Initiator des Jobbörsen-Kompass ist Crosswater-Job-Guide, eines der meist gelesenen HR-Fachportale im Internet.

Über die Umfrage

An der Umfrage von Jobbörsen-Kompass (…powered by Crosswater Job Guide) haben Bewerber seit Anfang April 2016 über 15.000 Bewertungen und Meinungsbilder zu den Jobportalen in Deutschland abgegeben. Die Weiterempfehlungsrate liegt insgesamt bei 81%. Auf der Basis einer ungestützten Namensnennung können Bewerber aus über 1.500 Jobbörsen auswählen, damit wird eine umfassende Marktrepräsentanz sichergestellt. Insgesamt wurden 776 Jobportale bewertet, davon 106 Jobportale mit mehr als jeweils 20 Bewertungen (=91% der Gesamtanzahl).

An der Dauerumfrage können Bewerber mit einem knappen Zeitaufwand von 3-5 Minuten hier teilnehmen.

Auch Arbeitgeber können ihre Zufriedenheit mit den Jobportalen hier angeben.

Alle Ergebnisse der Jobbörsen-Umfrage sind kostenlos und uneingeschränkt hier verfügbar und können für die eigenen Recruiting-Projekte sinnvoll genutzt werden.

Weiterführende Links:

Kollisionsfreies Recruiting: Arbeitgeber und Bewerber suchen aneinander vorbei.

Über den Autor:

Kommentar verfassen