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Unternehmenskultur Teil 8 – Glücksfaktoren am Arbeitsplatz – Was macht Arbeitnehmer glücklich?

Von Patricia Hinsen-Rind

Was macht Arbeitnehmer glücklich?

Überraschend für Viele – es ist nicht das Geld! Unter den 10 wichtigsten Glücksfaktoren steht die Vergütung tatsächlich erst am letzten Platz.

Viel wichtiger sind sogenannte „weiche“ Faktoren wie:

• Ein respektvoller Umgang miteinander in einem guten Betriebsklima
• Eine interessante Aufgabe/Tätigkeit, gekoppelt mit Anerkennung für erfüllte Aufgaben
• Eine gute Work-Life-Balance in einer fairen, offenen Unternehmenskultur
• Sich selbst treu bleiben dürfen

Besonders letzteres ist interessant – „sich selbst treu bleiben dürfen“.

Was bedeutet das? Und, wie oft kommt es vor, dass ein Arbeitnehmer sich um des Jobs willen untreu werden muss?

Es gibt verschiedene Deutungen des sich selbst treu zu sein, aber im Grundsatz sind folgende Faktoren hier beinhaltet

• Ehrlichkeit zu sich selbst und anderen
• Sich nicht zu verstellen
• Selbstbewusst Sein
• Auf die eigene, innere Stimme hören – nicht nur auf das Umfeld

Wenn es einem der Job nicht erlaubt, ehrlich zu sein. Wenn der Job einen zwingt, sich dauernd zu verstellen. Wenn man nicht selbstbewusst sein darf – weil sich vielleicht der oder die Vorgesetzte durch selbstbewusste Mitarbeiter bedroht fühlt. Wenn man die innere Stimme vor lauter Lärm nicht mehr hört. Dann ist man sich selbst bestimmt nicht mehr treu.

Was bedeutet dies für Unternehmen?

Wenn Mitarbeiter nicht ehrlich sein können oder dürfen, dann hat man nur Ja-Sager. Es liegt auf der Hand, dass dies nicht gut für einen Betrieb sein kann.

Wenn Mitarbeiter sich permanent verstellen müssen, dann ist der einfachste Ausweg eben Dienst nach Vorschrift. Warum soll sich jemand in einem Umfeld engagieren das einen selbst gar nicht haben will. Denn das ist doch die logische Schlussfolgerung – wenn ich als Mensch nicht ich selbst sein darf, dann bin ich selbst doch gar nicht erwünscht.

Verstörend ist auch, dass viele Vorgesetzte ihre Mitarbeiter tatsächlich als Feindbild, als Bedrohung sehen. Verursacht durch diese Wahrnehmung kämpfen diese Führungskräfte gegen die Individualität ihrer Mitarbeiter an, lassen wenige Freiräume, erlauben wenige Möglichkeiten zur Eigeninitative– die logische Konsequenz ist dann die innere Kündigung.

Im nächsten Artikel: Wie macht man Mitarbeiter glücklich?

Quelle: StepStone, lovepoint.de, focus.de, The Huffington Post

Mehr Interessantes, Wissenswertes und Amüsantes über Sprache und Interkulturelles finden Sie in meinem Blog

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