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Unternehmenskultur – Teil 1: Unausgesprochene Wünsche – Wovon Mitarbeiter träumen…

Von Patricia Hinsen-Rind

Als gute Führungskraft schätzt man effektive Kommunikation mit Mitarbeitern.  Ein angenehmes Miteinander fördert Produktivität und Leistungsqualität.  Aber, es gibt dennoch Vieles, das Mitarbeiter nicht aussprechen, jedenfalls nicht dem Vorgesetzten gegenüber.  Das ist schade, denn eine gute Führungskraft hätte viel mehr Möglichkeiten, auf individuelle Anliegen einzugehen – und würde das auch sicher gerne tun.

Mitarbeiterwünsche:

Zeigen Sie mir echten Respekt.  Geben Sie mir verantwortungsvolle Aufgaben

Sicher ist eine gute Führungskraft bemüht, Mitarbeitern respektvoll zu begegnen.  Doch, oft fehlt der handfeste Beweis dafür gegenüber dem Mitarbeiter.  Wenn Sie die Kompetenzen des Mitarbeiters wirklich respektieren, dann geben Sie Ihm verantwortungsvolle Aufgaben – natürlich im Rahmen seiner Kompetenzen.

Vertrauen Sie mir

Ohne Vertrauen in die Kompetenz des Mitarbeiters würden Sie keine Aufgabe, kein Projekt delegieren.  Zeigen Sie dieses Vertrauen indem Sie den Mitarbeiter „machen lassen“.  Vertrauen zeigen bedeutet, unter anderem, los zu lassen, nicht jedes Detail abzusegnen.

Zeigen Sie Interesse an Ihren Mitarbeitern (oder nicht…)

Hier ist ein klares Entweder-Oder.  Wenn Sie Privates nicht im Job sehen möchten, dann ist eine Konsequenz dessen eine klare Linie was persönliche Fragen betrifft.  Respekt und Wertschätzung können auch auf rein geschäftlicher Ebene vermittelt werden, ohne Privates nennenswert mit einzubeziehen.

Wenn Sie jedoch auch auf persönlicher Ebene mit Mitarbeitern kommunizieren möchten, dann muss das von Herzen kommen.  Allgemeine Fragen, Fragen nur um zu fragen, werden oft als Heuchelei empfunden. Da Menschen schnell merken wenn Interesse geheuchelt ist, ist es erforderlich, sich die notwendige Zeit zu nehmen um Ihre Mitarbeiter und deren persönliche Umstände auch wirklich kennen zu lernen.

Entweder Sie nehmen sich diese Zeit und machen sich die Mühe, oder sie belassen die Beziehung zu Ihren Mitarbeitern auf rein geschäftlicher Ebene.

So oder so, wenn ein Mitarbeiter Ihnen etwas erzählt:  Hören Sie zu!  Nichts ist wertvoller als jemandem Aufmerksamkeit zu schenken.

Lassen Sie Mitarbeiter arbeiten

Stören Sie Mitarbeiter nicht unnötig.  Wenn Vorgesetzte Mitarbeiter ansprechen, dann bedeutet das eine Arbeitsunterbrechung.  Wenn geschäftliche Vorkommnisse diese erfordern ist das natürlich in Ordnung.  Aber, wenn Sie lediglich „plaudern“ möchten, dann suchen Sie Gelegenheiten in denen Sie Ihre Mitarbeiter nicht in deren Arbeit behindern.

„DANKE“ sagen

Echte, ernst gemeinte, Wertschätzung ist eines der schönsten Dinge die man einem anderen Menschen schenken kann.  Bedanken Sie sich bei Ihren Mitarbeitern. Sprechen Sie großzügig Lob aus.

Beispiele aus dem Alltag:

  • Diese Email haben Sie super verfasst.
  • Danke, dass Sie länger geblieben sind und das Angebot gestern noch verschickt haben.
  • Kunden erzählen mir immer, wie freundlich und kompetent Sie am Telefon sind.
  • Danke für Ihr Engagement.
  • Das Projekt haben Sie super gemanagt.  Tolle Arbeit.

Betrachten Sie gute Arbeit, Engagement und Loyalität nie als selbstverständlich.

Quelle:  Inc.

Mehr Interessantes, Wissenswertes und Amüsantes über Sprache und Interkulturelles finden Sie in meinem Blog

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