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„Ohne Worte“ – Sprachlos sein… Teil 4: Erfolgreich im „Globalen Spiel“: Becoming a Global Player

Von Patricia Hinsen-Rind

Es war einmal, da gab es keinen globalen Markt und nur große Konzerne agierten international. Aber genau wie im Märchen ist diese Zeit längst vorbei.  Jede Branche, jede Sparte ist irgendwie global. Die Märkte sind eng miteinander verbunden.  Unternehmen jeder Größe müssen sich mit der Globalisierung auseinandersetzen, denn wer nicht mitspielt kann nicht zu den Gewinnern gehören.  Und wer will schon Verlierer sein?

Was sind denn die Spielregeln auf globaler Ebene und wer spielt mit?  Wie werden Unternehmen und deren Mitarbeiter zu erfolgreichen „Mitspielern“?  Welche neuen Herausforderungen resultieren aus diesem globalen „Spiel“?

Natürlich ist Fachkompetenz eine Grundvoraussetzung.  Aber, erst einmal muss die Möglichkeit bestehen, sowohl die eigene Fachkompetenz als auch die Kompetenz des Unternehmens hinreichend darzustellen.  Das kann nur im Gespräch, durch gute Kommunikation, erfolgen.

Dazu sind Sprachkompetenz und interkulturelle Kompetenzen unabdingbar.

Viele Menschen treten immer noch unvorbereitet, behaftet mit Vorurteilen, falschen Vorstellungen und fehlender Sprachkompetenz, aufs internationale Parkett.  „Das wird schon gutgehen“.  „Das klappt schon“ sind die Aussagen mit denen sich selbst Trost gespendet wird.  Wenn der resultierende, eigentlich unausweichliche, Misserfolg eintritt, ist das für viele nur die Bestätigung, dass der internationale Markt „schwierig“ und Menschen aus anderen Ländern oft „seltsam“ sind.  Das eigene Selbstwertgefühl leidet, Karrieren werden beeinträchtigt, Unternehmen werden geschädigt.

Gefährlich ist, wenn unvorbereitete Mitarbeiter in einem für sie fremden Umfeld, in einer Sprache die sie nicht hinreichend beherrschen, Geschäfte tätigen sollen. Die resultierende Belastung für Mensch und Unternehmen ist enorm, Bruchlandungen sind regelrecht vorprogrammiert.

Daher ist die wichtigste Spielregel für internationale Aufgaben:

Die richtigen Mitarbeiter müssen für den Einsatz ausgewählt und fachkundig vorbereitet sein.  Fachliches Können alleine reicht für diese Mitarbeiter nicht aus, sie müssen auch interkulturell und sprachlich fit sein.

Unterschätzen Sie niemals die Wichtigkeit sozialer Kompetenzen!  Oder die Auswirkungen fehlender oder falscher Wahrnehmung von sprachlichen oder interkulturellen Nuancen.

Erfolgreiche „Spieler“ auf internationalem Parkett sind Unternehmen und Menschen, die ihre Hausaufgaben machen und sich gut vorbereiten.  Es ist wesentlich leichter, stressfreier und kostensparender, sich gut auf neue Herausforderungen vorzubereiten als nachträgliche Schadensbegrenzung durchführen zu müssen.

Unabhängig von Unternehmensgröße oder Sparte gilt:  Wer sich fürs Globale gut vorbereitet und auf seine internationalen Geschäftspartner kompetent eingeht, wird keinen Schiffbruch erleiden.

Im nächsten Artikel geht es weiter mit: Wie lange dauert es?  Bis ich Englisch (oder eine andere Fremdsprache) richtig kann….

Mehr Interessantes, Wissenswertes und Amüsantes über Sprache und Interkulturelles finden Sie in meinem Blog

Über den Autor:

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Patricia Hinsen-Rind

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