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Von wegen PrivatePics und FotoFix – Bewerbungsfotos müssen professionell sein – 5 Tipps und Beispiele im Selbsttest

Heidrun Meder

Von Heidrun Meder, Geschäftsführerin | Moderatorin bei KarriereRadio.FM

Von wegen PrivatePics und FotoFix – Bewerbungsfotos müssen professionell sein – 5 Tipps und Beispiele im Selbsttest

Folgende Situation: Ihr befindet Euch in der Bewerbungsphase und habt gerade in mühevoller Detailarbeit Euren Lebenslauf fertig gestellt. Eure Freunde haben den Gegencheck gemacht. Fazit: Euer Lebenslauf sieht super klasse aus und macht echt Eindruck.

Doch dann kommt´s! Ihr braucht noch ein Foto! Also ab in die Fotosammlung Eures Desktops. Tatsächlich findet Ihr da das ein oder andere Bild, das eventuell zu gebrauchen wäre. Naja, aber so richtig professionell sieht anders aus.

Und schon bilden sich tausend Fragezeichen auf Deiner Stirn.

Brauche ich wirklich ein Foto?

JAIN. In Schweden, Großbritannien und den USA zum Beispiel ist ein Bewerbungsfoto normalerweise nicht nötig, da man in diesen Ländern überwiegend anhand der Fähigkeiten und der Ausbildung entscheidet, ob ein BewerberIn für die ausgeschriebene Position in Frage kommt oder nicht. Laut des Antidiskriminierungsgesetzes (AGG) besteht in Deutschland keine Pflicht, ein Bewerbungsfoto beizufügen, jedoch hat sich die neutrale Bewerbung in unserem Land noch nicht umfassend durchgesetzt. Also empfiehlt es sich, ein professionell erstelltes Foto in die Bewerbung zu integrieren. Dabei geht es weniger darum, dass Ihr attraktiver auf den Betrachter wirkt. Vielmehr unterstreicht das Foto Eure Persönlichkeit und suggeriert dem Entscheider, dass Ihr genau der passende Mitarbeiter für sein Unternehmen seid. Es erhöht also Eure Chancen auf ein Vorstellungsgespräch.

Welches Foto benötige ich, um meine Expertise zu unterstreichen?

Ein Bewerbungsfoto soll keine künstliche Inszenierung sein, sondern einen authentischen Ausschnitt Deiner Persönlichkeit einfangen und vermitteln. Diesen solltet Ihr nach Unternehmen oder Stellenprofil, auf das Ihr Euch bewerben wollt, anpassen. Als potentielle Führungskraft in einem Industriekonzern ist ein ernsterer oder neutralerer Blick angemessener, als in einem jungen Start-up Unternehmen. Genauso betrifft dieser Aspekt Eure Kleidung, die je nach Arbeitgeber, Position oder Aufgabe von klassisch dunkel bis entspannt lässig sein kann.

Hier ein paar Beispiele:

Berufe 3Berufe 1Beruf 2  Berufe 5Berufe 4

Wie hebe ich mich im Stapel hunderter Bewerbungen ab?

Auf der einen Seite natürlich mit einer professionellen Bewerbung. Gut strukturiert, grafisch ansprechend aufgebaut, ohne Rechtschreibfehler und vollständig. Lücken im Lebenslauf stellen heute kein Knockout mehr dar. Habt Ihr in dieser Zeit eine Weiterbildung gemacht, stellt Euch das eher als sehr flexibel und wissbegierig dar.

Aber zurück zum Foto. Achtet beim Shooting darauf, dass Ihr sympathisch und authentisch wirkt. Der Entscheider soll das Gefühl verspüren mit Euch sprechen zu wollen. Also statt des bekannten Selfie-Lachens lieber ein gewinnendes Lächeln. Ob „mit oder ohne Zähne“ entscheidet Ihr. Denn Ihr müsst Euch wohlfühlen und Ihr selbst bleiben.

Auch für Online-Bewerbungsfotos gelten professionelle Standards. Bei Bewerbungen fällt der erste Blick unweigerlich auf ein beigefügtes Foto. Dessen Wert darf daher nicht unterschätzt werden. Gerade die Verlagerung der Bewerbung in den Online-Bereich verleitet leicht dazu, ein privates Bild am Computer selbst zurechtzuschneiden. Digitale Fotografie ist heute einfacher denn je und so entscheiden sich vermeintliche Hobbyfotografen nicht selten zu dieser schnellen und kostengünstigen Variante. Doch auch bei der Online-Bewerbung ist Sorgfalt geboten und weil der erste Eindruck zählt, ist der Gang zum Profi unumgänglich.

Welche Wirkung haben unterschiedliche Hintergrundfarben?

Heidrun schwarz TextFrau braun TextAnna blau textHeidrun weiß Text

Mehr Infos bekommt Ihr hier: https://www.starmazing.de/bewerbungsfoto-hintergrund-ratgeber/

Wer macht gute Fotos und was kostet das?

Der Termin bei einem professionellen Fotostudio ist unumgänglich. Dies zeigt eine Studie des Berufszentrums Nordrhein-Westfalen, wonach 50 % der Bewerber allein aufgrund eines minderwertigen Fotos bei der weiteren Auswahl nicht berücksichtigt wurden (Quelle: http://www.berufszentrum.de/).

Ein Passbildautomat oder gar private Fotos eignen sich grundsätzlich nicht für eine Bewerbung.

Die Bewerbung ist Eure Visitenkarte!

Trotzdem, man kann durchaus Fotostudios finden, wo man für 25,- Euro ein anständiges Bild bekommt. Das Entscheidende ist, dass man sich vorher anschaut, wie viel Zeit sich der Fotograf nimmt, was er für Bilder macht und ob einem das gefällt. Wer bei höherpreisigen Angeboten Risiken umgehen möchte, kann sich ein Studio suchen, das eine Zufriedenheitsgarantie bietet. Dafür dürft Ihr jedoch erwarten, dass eine Reihe verschiedener Fotos von Euch erstellt werden, von denen Ihr mehrere auswählen könnt – je nach dem auf welche Position Ihr euch bewerben möchtet.

Unser Tipp: Schaut auf die Seite des bpp die mitgliederstärkste Berufsinitiative professioneller, kommerzieller Portrait- und Peoplefotografen in Deutschland und eine der größten in Europa, www.b-p-p.info.

Gibt es gute Alternativen?

Zum Fotografen gibt es keine echten Alternativen. Doch wir haben ein wenig recherchiert und sind auf Starmazing gestoßen und haben es direkt ausprobiert. Starmazing ist ein junges Unternehmen aus Ratingen, dass Euer Bewerbungsfoto so optimiert, dass es die gewünschte Business- bzw. Karrierewirkung erzielt. Sehr dezent werden Hautbild, Augen und Zähne bearbeitet, Hautunreinheiten entfernt, eine unvorteilhaft fallende Haarsträhne oder auffällige Fusseln auf der Kleidung entfernt.

Damit Ihr bei einem Bewerbungsgespräch mit Eurem Foto nahtlos übereinstimmt, bleiben charakteristische Merkmale wie Muttermale, Narben und tiefe Falten hingegen so, wie sie sind.

Absolut tabu sind für Starmazing hingegen die Änderung von Augenabständen und Kopfform, eine intensive Haarauffüllung oder extreme Hautglättung sowie die Manipulation anderer unveränderlicher Charakteristika. Denn nur so ist sichergestellt, dass Ihr selbst und Euer Foto bei einer persönlichen Begegnung wirklich übereinstimmt.

Anna Vorher NachherHeidrun Vorher Nachher

Allerdings gibt es eine entscheidende Besonderheit. Passend zu Branche und angestrebter Position wird ein moderner Bewerbungsfoto-Businesshintergrund eingebaut. So komponiert Starmazing den Hintergrund passend auf die Person zu Bildaussage, Linienführung, Farbstimmung und Motiv.

Dafür ist Lidia Nicklaus immer wieder unterwegs, um tolle Locations abzulichten. Und genau dieses perfekte Zusammenspiel von Person und branchenspezifischem Bildhintergrund erzielt Starmazing mittels modernster Kamera- und Aufnahmetechnik. Da sie die Wirkung Eurer Person deutlich verstärkt, gewinnt Ihr spontan das Interesse des Betrachters.

Starmazing stellt also eine professionelle Ergänzung zum Fotografen dar. Bitte beachtet die Qualitätsanforderungen von Starmazing. Optimal sollten Eure Fotos die Größe von 1-4 MB haben. Nur so wird auch das Endergebnis entsprechend von sehr hoher Qualität. Greift Ihr auf Bilder Eurer Smartphone-Kamera zurück, müsst Ihr Abstriche in der Qualität machen.

Autorin
Heidrun Meder
Geschäftsführerin | Personalberater | Moderatorin
bei KarriereGate GmbH | KarriereRadio.FM

Ihre Passion, die oft trockene Personaler- und Bewerbungswelt leichter zu machen, bewegt sie jeden Tag aufs Neue. Und JA, es ist schwerer geworden passende Kandidaten für die vielen offenen Stellen zu finden. Deshalb hat sie gemeinsam mit Ihrem Team „KarriereGate Proactive Recruiting“ entwickelt. Das Zusammenspiel aus aktivem Recruiting, Content Marketing, Premium Podcasting und Online- und Social Media Marketing bringt den gezielten Erfolg für die Besetzung offener Stellen.

So ist sie auch jederzeit Ansprechpartner für Menschen, die sich im Bewerbungsprozess oder aktiv auf der Suche nach einem neuen Job befinden.

Über den Autor:

Heidrun MederGeschäftsführerin CEO | Moderatorin

Heidrun Meder

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