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FÜNF Fehler, die du bei englischen Bewerbungen unbedingt vermeiden solltest

Für viele ist es schon knifflig, eine Bewerbung auf Deutsch zu verfassen. Wenn die bevorzugte Stelle dann aber auch noch eine englische Bewerbung erfordert, rückt der Traumjob oftmals in weite Ferne. Denn auch Bewerber mit guten Sprachkenntnissen scheitern häufig an den gängigen Formulierungen und Feinheiten, die eben doch nur ein Muttersprachler beherrscht.
Wir haben 5 Fehler aufgelistet, die du in deiner englischsprachigen Bewerbung unbedingt vermeiden solltest – sonst erntest du vom Personalchef zwar Gelächter, aber keine Einladung zum Bewerbungsgespräch:

1. Die korrekte Anrede öffnet die Tür

Am Anfang eines Bewerbungsschreibens steht – na klar – die Anrede. Während wir im Deutschen mit „Sehr geehrte Frau Meyer“ nie falsch liegen, kann es im Englischen für ungeübte Schreiber bereits zu Beginn schwierig werden: Mrs, Ms oder doch ausgeschrieben Miss? In der Schule lernt man, dass je nach dem Familienstand der Ansprechspartnerin die richtige Anrede ausgewählt werden muss. Da man aber oft nicht weiß, ob die Person verheiratet ist oder nicht, wird meist das unverfängliche „Ms“ benutzt. Damit liegt man bei einem weiblichen Ansprechpartner nie falsch.

2. Reine Übersetzungen vermeiden

„Ich habe ja noch ein deutsches Anschreiben, kann ich das nicht einfach übersetzen?“ Hier muss man ganz klar sagen: Nein, das geht nicht! Eine englische Bewerbung wird nicht nur anders aufgebaut, auch die Übersetzung wird oft knifflig: „Word-by-word“ Übersetzungen, ob per Hand oder durch ein Übersetzungsprogramm, liefern oftmals herrliche Missverständnisse, aber kaum brauchbare Ergebnisse für eine ernsthafte Bewerbung! Da wird aus den Noten aus dem Schulzeugnis ganz schnell nicht wie es korrekt heißt „marks“, sondern „notes“ und der Personalchef fragt sich, was es mit den guten Notizen in der Schule auf sich hatte. Außerdem könnte Verwirrung aufkommen, wenn Sie schreiben, dass Sie Ihren Abschluss im „gymnasium“, also in der Turnhalle erworben haben: Im Englischen ist die korrekte Übersetzung des Gymnasiums „grammar school“.

3. Nicht mit dem Wörterbuch übertreiben

Die Verwendung von berufsspezifischen Fachworten ist sowohl in deutschen als auch in englischen Bewerbungen üblich und zeugt natürlich auch von Ihrem Wissen in diesem Bereich. In beiden Sprachen gilt allerdings: Nicht übertreiben! Gerade wenn man sich mit der Schriftsprache noch nicht ganz sicher fühlt, sollte man auf eine einfache, aber fachlich korrekte Sprache setzen. Natürlich möchte man den potenziellen Chef mit seinen Sprachkenntnissen beeindrucken. Sie können sich aber sicher sein, dass der Personaler eine bodenständige, dafür aber richtig benutzte Sprache mehr schätzt, als wenn Sie mit Fachwörtern um sich schmeißen, aber bei jedem zweiten Wort den Kontext falsch einordnen. Keep it simple and correct! Die Hilfe eines Muttersprachlers bei einem kompetenten Bewerbungsservice können hier Abhilfe schaffen.

4. Landesspezifisches Know-How ist unverzichtbar

Eine deutsche und eine englische Bewerbung haben immer dieselbe Struktur – falsch! In Großbritannien herrschen ganz andere Vorgaben, wie eine Bewerbung auszuschauen hat. Und in den USA gibt es wiederum andere Konventionen bezüglich der Unterlagen, die ein Bewerber einreichen muss. Im amerikanischen Lebenslauf werden beispielsweise die Qualifikationen und Kenntnisse deutlich detaillierter aufgezählt: Dafür wird oft eine kurze Zusammenfassung („summary“) der Erfahrungen vor die eigentliche Auflistung der Stationen gesetzt, sodass der Personaler einen Überblick über den Bewerber erhält, bevor er sich durch den langen Lebenslauf kämpft.

5. Deutsche Eigenarten beachten

Die deutsche Sprache hat viele Eigenarten, die uns gar nicht so bewusst sind: Wir haben Umlaute (ä, ö und ü) und Sonderzeichen wie das „scharfe S“ („ß“). Wenn man eine englische Bewerbung rausschickt, sollte man immer daran denken, dass man – im besten Fall – ja auch eine Antwort erhält: Wenn Ihr Name oder Ihre Anschrift Zeichen enthalten, die im Englischen nicht geläufig sind, sollten Sie immer an den armen Personaler denken, der auf seiner englischen Tastatur keine Umlaute hat. Eine kleine Änderung genügt, aus einem „ä“ wird beispielsweise „ae“.

Fazit: Eine englische Bewerbung ist für viele Jobs heutzutage ein „Must-Have“. Doch die Ausführung ist oft schwerer als gedacht! Wenn man keine Unterstützung von Muttersprachlern hat, ist es fast unmöglich, alle Eigenarten von englischen Bewerbungen zu berücksichtigen. Wer eine englischsprachige Bewerbung von professionellen Bewerbungsprofis anfertigen lässt, hat den Vorteil, auf weitgreifende Erfahrungen und enormes Fachwissen in englischen Bewerbungen zurückgreifen zu können. richtiggutbewerben.de hat nicht nur einen reichen Erfahrungsschatz bei internationalen Bewerbungen, sondern auch Muttersprachler mit genau dem richtigen Sprachgefühl. So werden Ihre Fähigkeiten auch bei Bewerbungen auf Englisch ins richtige Licht gerückt.

Autor:

Christian Scherer
christian.scherer@richtiggutbewerben.de

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